Food Trends 2018: Was das Zukunftsinstitut uns prophezeit.

Hanni Rützler recherchiert mittlerweile seit 5 Jahren für das Zukunftsinstitut und erstellt dafür den Food Report. Des Weiteren hat Sie etliche Bücher zum Thema Food Trends geschrieben, welche ich absolut empfehlen kann. Generell bin ich ein eher skeptischer Mensch bzgl. jeglicher Prognosen, aber an am Thema Food Trends kann ich nicht vorbeigehen.

Die wichtigsten Food Trends 2018 könnten sein:

 

  • Frühstück: Ob süß oder salzig, impliziert das Frühstück eine neue Freiheit. Neu dabei: Hummus, Falafel und Salate zum Frühstück.
  • „Essen ist heute zum wichtigsten Ausdrucksmittel der Individualität geworden und stiftet Identität“. Es wird immer mehr Gruppen geben wie vegan, Paleo, vegetarisch, Bio oder laktosefrei. Der Mensch ist was er ISST. Heute vor allem was er NICHT isst.
  • „Die Szene, die sich früher bei Ausstellungen oder Konzerten getroffen hat, geht heute etwa in Berlin in die Markthalle Neun.“ Das konnte ich dort ebenfalls erleben. Leider kein Ort schöner Ort für mich. Zu viele Hipster unterwegs.
  • „Das implizite Versprechen des Regionalen ist ja die Vertrauenswürdigkeit“. Das Problem mit Regionalität sieht man immer in der kalten Jahreszeit. Auch im Bio Bereich kommen die Paprika aus Almeria. Und dort herrscht Wasserknappheit, da Fruchtgemüse (Paprika, Gurken, Tomaten) sehr wasserintensiv sind. Regional gibt’s jetzt Knollengemüse wie Sellerie, Steckrüben oder Winterlauch. Aber wer will schon auf die leckere Rohkost verzichten?
  • Zum Thema Fleisch: Gemüse wird mehr und mehr in den Vordergrund rücken und Fleisch wird zur Beilage. „Aber auch Pflanzen sterben, wenn wir sie essen.“ Stimmt, aber Pflanzen haben kein Bewusstsein.

 

Vor etwa 4 (oder 5) Jahren habe ich meine Ernährung auf wesentlich weniger Fleisch- und Wurstkonsum reduziert, ich war dem „Trend“ wohl schon einen Schritt voraus. Solange keine Perversion daraus wird und alle gleich roh-vegan oder Paleo als Lebensstil für sich entdecken, können wir alle positiv in die Zukunft gehen. Ein bisschen mehr Regionalität schadet aber niemandem. Dazu habe ich im Juli schon mal einen Artikel geschrieben: klick .

 

Peace,

 

Tobi

 

 

Quellen:

 

www.zeit.de/zeit-magazin/essen-trinken/2018-01/ernaehrungstrends-2018-food-hanni-ruetzler-interview/seite-1

 

 

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